Worauf achten beim Poolroboter-Kauf?
Der Kauf eines Poolroboters erfordert die Beruecksichtigung mehrerer technischer Kriterien. In unserer ausführlichen Kaufberatung haben wir die sechs wichtigsten Faktoren zusammengestellt.
Poolgroesse und Kabellaenge
Die maximale Poolgroesse ist das wichtigste Auswahlkriterium. Kleine Aufstellpools (bis 32 m2) können mit jedem Modell gereinigt werden. Für größere Becken zaehlt die Herstellerangabe: Der Zodiac CNX 30 iQ ist für Pools bis 72 m2 ausgelegt, der Dolphin Nautilus CC Plus für eingelassene Pools bis 12 m Länge. Bei kabelgebundenen Modellen muss das Kabel die laengste Diagonale Ihres Pools plus Tiefe abdecken.
Filterkorb-Volumen
Das Filterkorb-Volumen bestimmt, wie viel Schmutz der Roboter in einem Zyklus aufnehmen kann. 1,5 Liter genügen für kleine Pools mit wenig Laub. Für größere Pools oder Gaerten mit Baeumen empfehlen wir mindestens 2,5 Liter, der Zodiac CNX 30 iQ fasst 2,8 Liter. Genauso wichtig ist, wie leicht sich der Korb leeren lässt: Beim Dolphin Nautilus CC Plus wird er von oben entnommen, ohne dass man den Roboter wenden muss.
Reinigungszyklus und Programmierung
Kuerzere Zyklen (1,5 Stunden) beim Aiper Seagull Pro sind ideal für täglich leichte Reinigung. Längere Zyklen (2 bis 3 Stunden) reinigen gründlicher. Der Dolphin Nautilus CC Plus bringt zusätzlich einen Wochenplaner mit, der den Rhythmus automatisch übernimmt. Das ist vor allem in der Hauptsaison Mai bis Juli praktisch.
Kabellos oder kabelgebunden
Kabellose Poolroboter bieten maximale Flexibilitaet und kein Kabelmanagement. Ideal für Aufstellpools und Rundpools. Kabelgebundene Modelle bieten längere Laufzeit, mehr Leistung und Wandreinigung. Die Wahl hängt von Ihrem Pooltyp ab.
App-Steuerung
Im Test bietet nur der Zodiac CNX 30 iQ eine App (iAquaLink) mit Fernstart, Zeitplanung und individuellen Reinigungszonen. Die beiden Dolphin Modelle werden direkt am Gerät gestartet, der Nautilus CC Plus zusätzlich über seinen Wochenplaner. Der Aufpreis für die App liegt in unserem Feld bei rund 200 Euro. Wer den Roboter nur gelegentlich laufen lässt, vermisst sie selten.
Boden, Wände oder Wasserlinie?
Budget-Modelle wie der Steinbach Poolrunner S63 und der Aiper Seagull Pro reinigen nur den Boden. Die beiden Dolphin Modelle nehmen Boden und Wände mit, sparen die Wasserlinie aber aus. Den Bereich direkt an der Wasseroberflaeche deckt im Test allein der Zodiac CNX 30 iQ ab. Je nach Pooltyp und Folienauskleidung ist Wandreinigung unterschiedlich wichtig.